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... aus puls.b 4/09 »Gesundheit & Ökonomie« ... 

Editorial 4/2009
Editorial
Diagnosen & Therapien
Diagnosen des Systems Gesundheit sind vielfältig und Therapievorschläge vage
Das System Gesundheit leidet in vielen Bereichen: Krankenversicherungsstruktur, Investitionsfinanzierung, Wettbewerb um Qualität und Kosten, Transparenz, Überwindung der Sektorengrenzen, Finanzierung einer würdevollen Pflege, Ausstattung aller Bereiche der Gesundheitsforschung, gerechter Zugang. Die Liste ist lang. Und weiterhin wird der Zukunftschance »Prävention« finanziell und strukturell viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sie blieb auch mit (oder wegen) der Großen Koalition eine offene Baustelle – trotz der Bedeutung als gesellschaftliche Aufgabe und nachhaltige Therapie des Systems.
Verlorene Jahre? Ja und Nein. In unserer parlamentarischen Demokratie vollzieht sich Wandel stets in homöopathischen Dosen … und das bedeutet allzu oft leider auch: symptomatisch und nicht immer kurativ, emotional und nicht evidenzbasiert.
puls.b fordert auf zu einem am Prinzip »Nachhaltigkeit« orientierten Diskurs zur Zukunft der Finanzierung des Systems Gesundheit. Diesem wollen wir mit der ihnen vorliegenden Ausgabe ein Dokument zur Seite stellen.
Beste Wünsche für eine spannende Lektüre
Ihr
Philip Schunke

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... aus puls.b 2/08 »Forschung für Gesundheit« ... 

Parlamentarische Positionen: Reform des ÖGD
Die Reform des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD). Seit Jahren wartet Berlin auf den Abschluss der ÖGD-Reform. Aber: Sind die Grundlagen richtig gelegt? Wie bewerten Sie den Umsetzungsprozess? Und: Wohin sollte sich der Berliner ÖGD entwickeln? Wir fragen die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU und der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus. 
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... aus puls.b 1/08  »Menschen im System Gesundheit« ... 

Personalmanagement – ein Erfolgsfaktor?

Gastkommentar von Prof. Dr. Heinz Naegler, Fachhochschule für Wirtschaft, Berlin

Krankenhäuser sehen sich mit einer Fülle von Problemen konfrontiert:

  • Ärzte machen ihrem Unmut über unzureichende Arbeitsbedingungen Luft. Viele junge Ärzte verlassen nach der Beendigung ihrer Ausbildung den Beruf des Arztes. Sie heuern unter anderem bei Beratungs- oder Pharmaunternehmen an. Andere sehen ihre berufliche Zukunft eher im Ausland.
  • Dieser Aderlass verstärkt den sich abzeichnenden, demografisch bedingten Mangel an Ärzten besonders in mehr ländlichen Gebieten. Der Ersatz der fehlenden Ärzte durch Kollegen aus  unseren Nachbarländern löst das Problem allenfalls vorübergehend, weil sich bei unseren Nachbarn eine ähnliche Entwicklung erkennen lässt – mit einer Verzögerung von nur wenigen Jahren.
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